Archiv für die Kategorie ‘Green Fashion’

Elefantenpoo + Schuh

Mittwoch, 17. März 2010

Ein Elefant und Schuhe passen nicht zusammen? Doch wenn man weiß wie. Im Tate Museum in England warten gerade sehr interessante Ausstellungsstücke auf ihren Betrachter

Insa hat aus Naturabfall und Mode ein Objekt geschaffen, das dem Zuschauer sicherlich ein fragendes Aufatmen entlocken wird. Dieses Produkt aus Elefantenmist und High-Heel nennt sich: “Anything goes when it comes to (s)hoes…”

Scheinbar scheint wirklich alles zu funktionieren, wenn es sich um Schuhe dreht. Dieses Exemplar sollte man vielleicht nur von weitem betrachten.

Aber mit High Heels kann man scheinbar viel anstellen, vor allem wenn man ein Künstler ist, der mit allen wirklich allen Materialien experimentiert. Ausscheidungen großer Tiere mit einberechnet. Tragbar ist dieses Artwork sicher nicht, denn sonst sinkt man schnell in den Dung.

Bilder via: Insaland

Screen-Shoes

Sonntag, 14. März 2010

Ecostyle erobert die Laufstege und die Modehäuser der Welt. Immer mehr  Designer öffnen ihr Herz für unsere Natur und äußern Liebe zur Umwelt auch in ihren Kreationen.

Olsenhaus ist ein Label, welches vegane Schuhe produziert – komplett aus entsorgten Technik-Müll. Dafür werden vor allem alte Bildschirme in Kleinteile verarbeitet und zu High Heels verarbeitet.

Die Herbst/Winter Kollektion 2010 besteht aus schicken Peep Toes, High Heels und Boots. Jeder Schuh war mal Teil Fernsehbildschirmes oder eines anderen elektrischen Haushaltsgegenstandes und das sieht man absolut nicht.

Auf der Straße wird das niemand erkennen, denn die Schuhe sind wirklich ein Highlight. Man muss schon genauer auf den Hacken schauen, um den schwarzen Bildschirm zu sehen. Der ökologische Trend fasst langsam Fuß in der Modebranche.

Bilder via: Ecouterre

Grün in den Frühling

Dienstag, 09. März 2010

Das wechselhafte Wetter ist beinahe genauso schlimm wie der viel zu lange Winter. Doch die Sonne scheint nun länger und lässte die ersten Pflanzen aus der Erde sprießen. Natürlich könnte es schon wärmer sein aber langsam hört man die Vögel zwitschern und sieht wie die Sonne sich ihren Weg durch die Wolken bahnt.

Bald wird es Zeit die dicken Mäntel im Schrank zu verstauen. Nun kommt es darauf an, was man darunter trägt. Röcke und Kleider kann man endlich wieder tragen, ohne befürchten zu müssen innerhalb kürzester Zeit einzufrieren.

Die neue Jahreszeit lässt das Gras und die Blumen sprießen. Die Wunder der Natur können eine fabelhafte Symbiose mit der Mode eingehen. Dieses grüne Kleid ist zwar eher zum Ansehen gedacht aber es weckt die Sehnsucht nach der warmen Jahreszeit.

Grüne Kleider aus Naturutensilien wecken Lust auf Sonne und lassen das Frühlingsfeeling wieder aufleben.

Bilder via:  Fastcompany & Stern

Für jedes Wetter geignet: Weatherdresses

Sonntag, 07. März 2010

Wie wäre es mit einem Kleid, dass auch dem stärksten Wind und Regen standhält?  Valerie Lamontagnes “Peau d`ane Collection” ist wahrlich wetterresistent.

Die Kanadierin hat sich an etwas Neues gewagt: Eine Symbiose zwischen Fashion und Wetterfestigkeit. Valerie Lamontagne hat die Nase von den feinen, hübschen aber meist völlig unzweckmäßigen Kleidern die Nase voll.

Diese Outfits können auch bei Regen und Wind bestehen. Das besondere ist, dass sie sich je nach Wetter verändern können.

Frieren und nass werden gehört also bald der Vergangenheit an. Die Kleider gibt es in “Himmel, Sonne und Mond”. Valerie hat die Kleider so konzipiert, dass sie Temperatur, UV-Strahlung, Windgeschwindigkeit und Feuchtigkeit angepasst werden.

Einige der Kleider sind mit LED-Lampen ausgestattet und manche besitzen Blumen, die nach Witterung ihre Farbe ändern können.

Bilder via: Designboom

Kleider aus Tischdecken

Donnerstag, 04. Februar 2010

CamelMantelWo werden Samtvorhänge in Mäntel verwandelt und unbenutzte Bettwäsche zu Anzügen verarbeitet? Wiederverwertung ist hier  das Stichwort.  Anstatt die alte Kleidung oder Wäsche beim roten Kreuz abzugeben, designt Rebel Fashion Unikate.

Im Bereich von Green Fashion gibt es bereits viele Marken die sich erfolgreich auf dem Markt etabliert haben. Die Mode besticht durch ihr umweltschonendes Konzept. Zudem sind die meisten Eco-Labels gegen die Ausbeutung von 3.Welt-Ländern.

MohairPulliAndere Designer versuchen Alltagsgegenstände nicht wegzuwerfen, sondern in tragbare Fashion zu verwandeln. Rebel-Fashion hat sich ganz auf die Wiederverwertung von altmodischer Bettwäsche, antiken Tischdecken und allerlei anitken Kram spezialisiert.

Man sieht den Kurzjacken kaum an, dass sie einmal Tischdecken waren und auch die Anzüge aus Möbelbezug sehen sehr trendy ein. Die Website der Marke ist für alle Vintage und Green Fashion Fans ein Muss. Nadine Rebel beugt sich nicht dem Modediktat, sondern versucht immer wieder Unikate zu schaffen.

Bilder via: Rebel-Fashion

Aus alt mach Trendy

Montag, 21. Dezember 2009

MUJINoch zwei Tage bis Weihnachten und ihr habt noch immer nicht alle Geschenke zusammen? Nun wird es höchste Eisenbahn, bevor der Zug endgültig abfährt. Vergesst nicht: Wenn das 5. Lichtlein brennt, habt ihr X-Mas wirklich verpennt.

Doch noch habt ihr Zeit. Wie wäre es mit einem ökologisch hochwertigen Präsent. Jedes Mal wenn das berauschende Fest vorbei ist, gibt es immer so viel Müll. Dem kann man schon entgegenwirken, indem man etwas Recyclebares verschenkt.

Das Label Muji produziert Kunst aus gebrauchtem Material. Hier werden Kerzen aus recyceltem Glas hergestellt und Ordner aus alten Milchpackungen gebastelt. Alte Telefonbücher werden in stylische Papierkörbe verwandelt und alte Pappe in schicke Lautsprecher umfunktionert

2007-10-22-mujiMuji ist gegen die Wegwerfgesellschaft und setzt ein Statement, indem die Designer wirklich nur gebrauchte Material für ihre Kreationen verwenden. Das Wiederverwertungskonzept gibt es schon seit den 80er Jahren. Andere Designer könnten sich von diesem Konzept ruhig eine Scheibe abschneiden.

Schließlich verdrecken wir unseren Planeten schon genug. Es wird Zeit zum Umdenken. Ein recyceltes Geschenk ist auf jeden Fall eine ökologische Alternative.

Bilder via: Itreehugger und Ohdeehdo

Auf dem Holzweg?

Sonntag, 13. Dezember 2009

holzige Designs

Richtig gehört. Die Bäume werden neuerdings nicht nur für die Produktion von Möbeln und Papier verwendet, sondern auch für die Herstellung von nützlichen Modeutensilien.

Die holzigen Bags könnten auch in einem Museum futuristischer Kunst ausgestellt sein. Doch da würden sie nur Staub fangen. Auf der Straße sehen die braunen Taschen viel besser aus. Damit kommt ihr sicherlich nicht auf den Holzweg.

Norbert Öttl und Verena Lusser heißen die avantgardistische Künstler, die das Naturmaterial in seiner Reinform in ein Modeobjekt verwandelt haben. Ihr Label Embawo fertigt aus Ahorn, Eiche und Nuss verschiedene Taschen. Die Bags werden einzeln in Handarbeit gefertigt.

Name ist bei den Designern Programm. Embawo kommt nämlich aus Uganda und bedeutet auf deutsch „Holz“. So originell die Holz-Bags sind, günstig werdet ihr eure Ahorn-Täschen nicht bekommen. Los gehts bei 180 Euro für große Behälter zahlt ihr 400 Euro.

Doch wenn sich der Holztrend durchsetzt, finden sich schnell Nachahmer, die Buche, Eiche, Kastanie und co.  zu günstigen Preisen anbieten.

Bilder via: www.burdafashion.com

Wilde Svaner

Samstag, 12. Dezember 2009

83223_0207921Das Modelabel VILDE SVANER ist auf dem Eroberungszug. Die jungen Designer aus Weimar haben sich vorgenommen die Fashion-Welt mit ihren Style zu infizieren. Ihr Ausgangspunkt ist eine City, die von Kunst durchtränkt wurde. Goethe war hier, Schiller hat hier residiert und nun werden die „Wilden“ losgelassen.

Dabei steht dieser Name für Eleganz und urbane Trends. Zudem achten die Jung-Designer auf die Beschaffenheit ihrer Kreationen. Sie lassen die Looks nicht massenweise aus Taiwan importieren, wo die Menschen für Hungerlöhne schuften mussen, sondern schlagen einen anderen Weg ein. Ihre Materialen werden fair gehandelt und sind ökologisch einwandfrei.

Damit ist Vilde Svaner ein weiteres Label, welches vor allem auf Nachhaltigkeit und Understatement wert legt. Bei den Designer wird man keine neonfarbenen, ausgefallen Looks finden. Sie legen Wert auf schlichte, pure Zurückhaltung. Die Outfits fallen vor allem durch ihre Beschaffenheit auf. Alle Stücke sind aus Bio-Baumwolle, Nesselstoffen und recycelten Herrenhemden gefertigt. Es wird Zeit sich nach der Bio-Uhr zu richten und die globale Gerechtigkeit zu unterstützen. Auch in der Mode.

Bild via: www. gillout.de